Am 13. Februar hatte eine blutige Auseinandersetzung in Plochingen einen SEK-Einsatz ausgelöst. Die Zusammenhänge werden seit Anfang Oktober vor Gericht aufgearbeitet. Foto: SDMG/Kohls

Im Prozess um eine blutige Auseinandersetzung in Plochingen sind vor dem Stuttgarter Landgericht weitere Zeugen angehört worden. Der Vorfall hatte am 13. Februar einen SEK-Einsatz ausgelöst.

Plochingen/Stuttgart - Kaum war die erste Zeugin am Montag­morgen aufgerufen worden, verließ sie auch schon wieder fluchtartig den Sitzungssaal am Stuttgarter Landgericht. „Ich kann nicht“, übersetzte der Dolmetscher die spärliche Erklärung – die Zuschauer im Saal hätten die Frau verunsichert. Sie soll von ihrem Arbeitsplatz in der Bahnhofstraße aus einen Teil der Vorgänge in Plochingen am 13. Februar beobachtet haben. Wie berichtet, hatte es am Spätnachmittag jenes Donnerstags eine blutige Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gegeben, die einen Großeinsatz der Polizei auslöste. Ein 21-Jähriger und ein 29-Jähriger wurden dabei durch Messerstiche schwer verletzt. Der Jüngere erlitt eine Schussverletzung.

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