Abdulrahman wird unterstützt von Koordinator Murat Dirican. Foto: Lichtgut/Piechowski Foto:  

In einem Mehrbettzimmer ohne Schreibtisch lernt es sich schlecht – das galt schon vor Corona. Jetzt hat die Stadt den ersten Lernraum in einem Systembau eröffnet. Das ist erst der Anfang.

Stuttgart - Flüchtlingskinder sind von der Corona-Pandemie indirekt besonders betroffen. In den Mehrbettzimmern mangelt es nicht nur an Ruhe zum Lernen. Es fehlen auch Schreibtisch, Computer, Drucker oder der fürs Homeschooling unabdingbare Internetanschluss. Entsprechend laut waren die Hilferufe und Warnungen, die Sozialarbeiter, Flüchtlingshelfer und Träger gesendet haben. „Wir haben gesehen, was Corona bei ,unseren’ Kindern anrichtet“, sagt Karin Dressel, Geschäftsführerin der AGDW und Sprecherin der Liga in Flüchtlingsfragen. Nun hat die Stadt den ersten Lernraum für Kinder und Jugendliche in einem Systembau in Feuerbach eröffnet. Das Ziel: mehr Bildungsgerechtigkeit.

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