Das Virus hat die Bereitschaft, mit den großen Gelben zu fahren, deutlich eingebremst. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Die Pandemie hat massive Folgen für die Stuttgarter Straßenbahnen AG. Die SSB rechnet wegen der massiven Einbrüche der Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen in diesem Jahr mit Einnahmeverlusten von 58,2 Millionen Euro. Dabei ist das Unternehmen im Vorjahr mit 27,9 Millionen Defizit unter Plan geblieben.

Stuttgart - Eigentlich könnten die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) mit ihrem Jahresabschluss 2019 ganz zufrieden sein: Die Zahl der Fahrgäste stieg von 180 auf 181 Millionen, und das Unternehmen schloss mit einem Defizit von 27,9 Millionen Euro ab. „Wir sind um 700 000 Euro besser als ursprünglich geplant“ sagte Mario Laube, kaufmännischer Vorstand der SSB, bei der Präsentation der Zahlen. Damit sei das Verkehrsunternehmen „wieder in der Spur“, so Laube im Blick auf den um acht Millionen Euro verfehlten Abschluss von 2018. Auch die Verwerfungen rund um die Finanzplanung habe man glätten können. „Es gab kein Fehlverhalten“, so Laube.

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