Symbolfoto: dpa Quelle: Unbekannt

Zuffenhausen - Durch eine konstante Abwehrleistung und einen starken Mannschaftsgeist gewannen die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Gablenberg-Gaisburg beim HSV Stammheim/Zuffenhausen mit 22:20.

Die Ausgangslage war eindeutig. Ein Sieg musste her, damit man sich ein kleines Polster zum Tabellenletzten HSG Oberer Neckar verschaffen konnte. Doch die Aufgabe war keine leichte. Man war zu Gast im Stuttgarter Norden, bei den Damen der HSV Stammheim/Zuffenhausen. Immer ein besonderes Derby, besonders auch für Trainer Vlado Polic, ehemaliger HSV-Trainer. Die Anspannung und Nervosität waren ihm und seinen Mädels anzumerken, doch versuchte man sich bereits beim Warmmachen zu fokussieren. Hatte man im Hinspiel mit 16:18 verloren, wollte man dieses Mal vieles besser machen.

Das Spiel startete dementsprechend defensiv eingestellt und es benötigte drei Zeigerumdrehungen, bis das erste Tor für die Nord-Damen fiel. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften spielten einen guten und sicheren Handball und ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, ehe man entweder die freie Frau fand oder man sich durch eine 1:1-Situation durch die Abwehr tankte und zum Torerfolg kam. Vor allem Vanessa Leanza machte es den Ga-Ga-Damen ein ums andere mal sehr schwer in der Abwehr. Mit ihren guten Körpertäuschungen konnte sie insgesamt sechs Mal für den HSV einnetzen und war somit beste Schützin auf Seiten der Gastgeber. Bei den Ga-Gas konnte Juliane Hassa, die überraschenderweise auf der Mitte-Position anfing, ein ums andere Mal durch sehr gute Anspiele an den Kreis und Zuspiele auf ihre Mitspielerinnen im Rückraum glänzen. Beste Schützinnen auf Seiten der Gäste waren die beiden Flügelspielerinnen Pascale Stolz und Julia Meier mit jeweils fünf Toren. Mit einer 9:8-Führung für die Gäste ging es in die Pause.

Bis zur 38. Minute war es weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Spiel, ehe es die Gäste aus dem Stuttgarter Osten schafften, mit vier Toren wegzuziehen (18:14) - eine kleine Vorentscheidung. Es waren noch zehn Minuten zu spielen und die Gastgeber konnten nochmals auf 17:19 verkürzen, schafften es allerdings nicht mehr, die HSG Ga-Ga in Gefahr zu bringen. Somit konnten die Frauen aus dem Stuttgarter Osten das Duell mit 22:20 für sich entscheiden und haben die zwei Punkte aus dem Stuttgarter Norden mit nach Hause genommen.

Aleksandar Tolev

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