Tim Baumann kurz vor dem Wurf: Mit der HSG Gablenberg-Gaisburg musste er zwar eine deutliche Niederlage einstecken, dennoch durfte der Klassenerhalt in der Bezirksliga gefeiert werden.Archiv Foto: Pixelfrog Quelle: Unbekannt

Winnenden - Unterschiedlicher konnte die Gefühlslage für die Handballer der HSG Gablenberg-Gaisburg am vergangenen Wochenende nicht sein. Dem Frust über die deutliche 30:39 (7:19)-Niederlage gegen den Tabellennachbarn EK/SV Winnenden am Samstag, folgte die Freude über den erreichten Klassenerhalt nach den Landesliga-Ergebnissen von Sonntagnachmittag.

Mit dem SV Fellbach schwebt nur noch eine Mannschaft in der Landesliga in Abstiegsgefahr, wodurch es am Ende der Saison maximal zwei Absteiger aus der Bezirksliga gibt. Als sicherer Tabellenzehnter ist die HSG somit aus dem Schneider. „Klar habe ich mich über die Klatsche gegen Winnenden sehr geärgert, aber die Freude überwiegt, dass wir nun zwei Spieltage vor dem Saisonende den Klassenerhalt geschafft haben. Natürlich war es eigentlich schon nach der Vorwoche klar, dass nur noch theoretisch etwas hätte passieren können, doch sicher ist sicher“, sagte Trainer Alexander Adam wieder etwas besser gelaunt, als nach den 60 Minuten der Auswärtsbegegnung in Winnenden.

Von Beginn an lag das Team aus dem Stuttgarter Osten im Hintertreffen und konnte bis zur 25. Minute gerade einmal vier Treffer markieren. Die Gastgeber waren hingegen bis dato 14 Mal erfolgreich und hatten leichtes Spiel. „Wir hatten uns viel vorgenommen, aber nichts klappte. Wir standen schlecht in der Abwehr, produzierten zahlreiche technische Fehler und wenn wir einmal durchkamen, konnten wir den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Eine Halbzeit zum Vergessen“, fasste Trainer Adam die ersten 30 Minuten zusammen, nach denen Winnenden mit 19:7 in Führung lag. Die klaren Worte in der Halbzeitansprache fruchteten und die HSG war nun ein ebenbürtiger Gegner. Vor allem der Angriff war jetzt beweglicher und zeigte mehr Durchschlagskraft. In der Abwehr hingegen fanden die Stuttgarter zu selten die Mittel, um die Hausherren entscheidend stoppen zu können. In der 43. Minute wurde der Rückstand beim 17:26 zumindest auf unter zehn Tore verkürzt. Obwohl knapp fünf Minuten vor dem Ende der Rückstand sogar nur 28:34 betrug, war der Abstand aus der ersten Hälfte zu groß, um EK/SV Winnenden noch zu gefährden, der die Partie mit 39:30 gewann. „Schade, dass wir unsere Serie mit drei Spielen ohne Niederlage nicht fortsetzen konnten. Bis zum Saisonende müssen wir noch zweimal antreten. Die nächste Aufgabe wartet zuhause mit dem Tabellenvorletzen Lorch. Dieses Spiel wollen wir gewinnen, um in der Tabelle vielleicht noch auf Platz neun zu klettern“, blickt Adam auf das nächste Wochenende voraus.

HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Joshua Fischer (3), Holger Banzhaf, Tim Baumann (5), Nico Kolb (3), Sebastian Scheib, Robin Pflüger (3), Piotr Sielecki (11/1), Norman Smudzinski , Michael Sack (4), Phong Hoang Xuan und Peter Rennhack.

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