Obertürkheims Christoph Stegbauer versucht, Cannstatts Michael Ziegler auszutanzen. Stegbauer steuerte beim 3:0-Erfolg des VfB über die Spvgg zwei Treffer bei. Foto: Robin Rudel Quelle: Unbekannt

Bad Cannstatt - Der Männermannschaft der HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See gelang ein immens wichtiger Sieg im Abstiegskampf. Gegen den Tabellennachbarn SG Schorndorf 2 setzten sich die HSG-Männer mit 24:18 (13:11) durch. Da jedoch die Konkurrenz gleichzeitig punktete, bleibt man weiter Vorletzter, doch in der Tabelle sind etliche Mannschaften enger zusammengerückt.

Die Ca-Mü-Max-Männer lagen zwar schnell mit 0:2 in Rückstand, doch die Gastgeber hatten die passende Antwort und glichen umgehend aus. In der 10. Minute übernahmen die HSG-Männer durch einen Treffer von Kreisläufer Michael Salzer mit 6:5 erstmals die Führung. Schorndorf ließ sich jedoch nicht abschütteln und die Partie wogte nun hin und her. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit bekam die Abwehr die Gästeangreifer besser in den Griff und blieb sieben Minuten ohne Gegentreffer. Als dann Thomas Zwinz mit einem direkt verwandelten Freiwurf den 13:11-Pausenstand erzielte, war der Jubel groß und das Momentum endgültig auf Seiten der Hausherren. Auch nach dem Seitenwechsel war die Abwehr der Grundstein für den späteren Erfolg. Zwischen der 42. und 53. Minute blieben die Ca-Mü-Max-Männer ohne Gegentreffer und zogen über 17:14 auf 21:14 davon. Als dann Torhüter Bertram Giese noch einen Siebenmeter entschärfte, war der Widerstand der Schorndorfer endgültig gebrochen. Am Ende ließ sich die HSG auch nicht durch eine doppelte Manndeckung beirren und gewann das Spiel in souveräner Manier mit 24:18. Erfreulich aus Sicht der HSG war, nach einem Kurzauftritt vor zwei Wochen, das gelungene Comeback von Sebastian Scholze. Mit seiner Routine hilft er der jungen Mannschaft vor allem in der Abwehr weiter. Nun gilt es, die vierwöchige Spielpause effektiv zu nutzen und sich gezielt auf die kommenden Spiele vorzubereiten.

Für die HSG Ca-Mü-Max spielten: Bertram Giese und Dietmar Stukowski im Tor, Thomas Zwinz (4), Florian Wondratschek (2), Sebastian Scholze (3), Timo di Benedetto, Michael Salzer (6), Maxi Zimmermann (3/2), Daniel Schweizer (1), Tobias Struck, Aydin Babadag (4/1), Fabian Muhs, Aron Dauer(1). Joachim Hoffmann

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