Bei der Gesellenprüfung zeigen die angehenden Gestalterinnen für visuelles Marketing – Alina Warth und Anna Sophia Stahl – in der Schule für Farbe und Gestaltung ihr Können.Foto: Felix Winkler Foto:  

„Sprache lernt man online nicht“, sagt Felix Winkler, Leiter der Schule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart. Er will seinen Flüchtlings-Azubis deshalb bei der Schulöffnung im Präsenzunterricht Vorrang einräumen.

Stuttgart - 1200 Flüchtlinge absolvieren derzeit eine Lehre und besuchen Stuttgarter Berufsschulen. „Durch den Corona-Lockdown werden die doppelt und dreifach abgehängt“, sagt Felix Winkler. „Denn Schüler mit Sprachdefiziten leiden besonders unter dem Homeschooling“, so der Geschäftsführende Leiter der gewerblichen und hauswirtschaftlichen Schulen in Stuttgart und der Schule für Farbe und Gestaltung. Er habe deshalb für seine Schule beschlossen, die Flüchtlings-Azubis „vorrangig wieder an die Schule zurückzuholen“, wenn es um eine stufenweise Öffnung zum Präsenzunterricht geht. Dies sei, so Winkler, eine Frage des pädagogischen Augenmaßes.

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