Auf den ersten Blick eine Idylle – doch Berg-Karabach ist ein Krisengebiet. Foto: dpa/Thomas Koerbel

Armenien und Aserbaidschan stehen beim Konflikt um Berg-Karabach im Fokus. Dahinter streiten die Türkei und Russland, und das macht die Angelegenheit gefährlich, kommentiert Christian Gottschalk.

Stuttgart - Es sind die ganz besonders langen Schatten der Geschichte, die seit dem Wochenende den südlichen Kaukasus verdunkeln. Offiziell haben Armenien und Aserbaidschan nach dem Ende des Sowjetreiches die Unabhängigkeit erlangt. Faktisch sind sie unter die Fittiche ihrer großen Nachbarn geschlüpft. Russland garantiert für die Sicherheit Armeniens, die Türkei beschützt Aserbaidschan. Und die beiden kleinen Nachbarn streiten um ein Gebiet, dessen Grenzen vor mehr als 100 Jahren so festgelegt worden sind, dass Einigkeit nahezu ausgeschlossen ist.

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