Die LIWA-LaufTreffler mit dem gesammelten Müll Foto: TSV Lichtenwald

Aufgrund der aktuellen Situation pausiert die Print-Ausgabe von BEI UNS. Um unseren Vereinen trotzdem ein Forum zu bieten, erscheinen die Beiträge jetzt online.

Kreis Esslingen - Die Vereinsnachrichten finden in diesen außergewöhnlichen Zeiten nun hier eine Plattform.

TSV Lichtenwald/LIWA-Lauftreff: LIWA-LaufTreff Plogging Challenge

Plogging setzt sich aus dem schwedischen Wort „plocka“ für aufheben und dem Wort „jogging“ zusammen und bedeutet, dass man beim Laufen nebenher herumliegenden Müll einsammelt.

Die LIWA-LaufTreffler hatten sich vorgenommen auf ihren heimischen Trainingsstrecken ein wenig die so geliebte Natur zu entmüllen. Ein zusätzlicher Effekt sollte sich für jeden einzelnen aus der Tatsache ergeben, dass man beim Laufen auch mal den Blick etwas weiter als nur für den nächsten Schritt schweifen lässt, dass man mal anhält, ein paar Meter ins ungewohnte Gelände wagt und auch durch das Aufheben des Mülls und tragen eines Rucksackes oder Beutels zusätzlich die Rumpfmuskulatur stärkt. Plogging wird innerhalb der Läufer Communitys in Deutschlands immer beliebter, ganz nach dem Motto „Tue Gutes für die Umwelt und für dich selbst“.

In den üblichen Laufklamotten und ausgestattet mit Rucksack, Müllbeutel und Handschuhen machten sich zahlreiche Läufer*innen in ihren Heimatorten auf ihre Runde. Gesammelt wurde überwiegend im Wald, auf dem freien Feld und am Wiesenrand. Einige merkten sehr schnell, wie „blind“ man doch so oft durch die Gegend läuft und waren aufgrund der vorhandenen Müllmengen auf nur wenigen Kilometern, dann doch überrascht. Leider füllte sich so mancher Beutel relativ schnell und wurde schwer, sodass nicht immer gleich alles mitgenommen werden konnte. Einige merkten sich jedoch die Stellen und holten diesen Müll dann in einer weiteren Runde ab. Am Ende zählte man über 20 gefüllte Beutel mit jeder Menge Unrat, die jeder dann über seinen Hausmüll entsorgte. Die größten Anhäufungen gab es meist an den schönsten Aussichts- und Aufenthaltspunkten. Am schönsten wäre es natürlich, die Menschen würden sich in der Natur respektvoller und achtsamer verhalten damit der ganze Müll erst gar nicht entstehen würde, doch bis wir uns alle dorthin entwickeln, tut jeder der immer mal wieder ein wenig Müll in der Natur wieder einsammelt etwas richtig Gutes!

TC Hochdorf/Reichenbach: TCHR hofft, bald wieder Tennis spielen zu dürfen

Wir blicken vorsichtig optimistisch auf die nächsten Wochen und hoffen, dass wir bald wieder Tennis spielen dürfen. Kurz nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen seitens der Bundesregierung darf in zwei Bundesländern seit dem 20. April schon wieder offiziell Tennis gespielt werden. In Baden-Württemberg bleibt das Betreiben von Sportstätten mindestens noch bis zum 4. Mai untersagt. Der TCHR ist darauf vorbereitet, den Spielbetrieb unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln aufzunehmen.

11,89 Meter sind es von der Grundlinie bis zum Netz auf dem Tennisplatz. Solange ein Einzel gespielt wird, und die beiden Spieler nach dem Spiel auf den Handshake verzichten, können die Abstandsregeln jederzeit eingehalten werden.

Wer also auf der Suche nach einem geeigneten sportlichen Ausgleich ist und überlegt, ob Tennis „sein“ Sport sein könnte, hat im TCHR die Möglichkeit dies zu testen.

Über unsere Schnupperangebote hat jeder Interessent die Gelegenheit, unter qualifizierter Anleitung eines Tennistrainers (B-Lizenz), das Tennisspiel kennenzulernen und erste Erfahrung in diesem Sport zu machen. Im Vordergrund des Schnuppertrainings in der Gruppe stehen die Vermittlung der technischen Grundlagen des Tennisspiels. Denn nur wer das Tennisspiel einmal ausprobiert hat, kann den Spaß und die Faszination dieses Sports entdecken und entscheiden, ob er Tennis (weiter-)spielen möchte!

Sollte Ihr Interesse für das Schnupperangebot des TCHR geweckt sein, können Sie sich direkt an Kersten Tauchmann (kersten.tauchmann@tchr.de) für detaillierte Auskünfte wenden. Aller Informationen finden Sie auch auf der Homepage unter folgendem Link: https://tchr.de/club/schnupperangebote/

DRK Baltmannsweiler: LIQUI MOLY spendet 20 Liter Motoröl

Kurz nach Ostern bekam der DRK Ortsverein Baltmannsweiler ein Paket von der Firma LIQUI MOLY zugeschickt. Der Öl- und Additivspezialist, stellte für die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehren und Rettungsdiensten im April 2020, Produkte im Wert von einer Million Euro zur Verfügung. „Wir würden ja gerne mit Desinfektionsmitteln, Gesichtsmasken und anderen dringend benötigten Materialien helfen, aber dafür sind wir in der falschen Branche. Deshalb helfen wir mit dem, was wir am besten können: Öle, Additive und andere Autopflegemittel“, so Ernst Prost in der Pressemitteilung der Firma. „Schließlich müssen die Fahrzeuge zuverlässig funktionieren. Man stelle sich nur vor, ein Rettungswagen bliebe unterwegs mit Motorproblemen liegen. Deswegen sind unsere Produkte, so sehr sie auch im Verborgenen wirken, wichtig für das Funktionieren unseres Gesundheitssystems.“ Beim Öffnen des Pakets staunten die DRK Helferinnen und Helfer nicht schlecht. Im Inneren waren 20 Kanister mit jeweils einem Liter Motoröl. Wir freuen uns sehr über diese Spende, denn dadurch müssen wir Spendengelder vorerst nicht für Motoröl einsetzen und können dies nun für andere wichtige Anschaffungen benutzen.

VfB Reichenbach / Schurwald-Fils: VfB Reichenbach trauert um Senior-Wirt Vincenzo Gallicchio

Eine schwere Bürde für die Gastronomen-Familie Gallicchio ist seit Wochen die pandemie-bedingte Schließung der vom VfB Reichenbach gepachteten Gasträume des „Il Boschetto am Schlatsee“. Nun wurde die Familie von einem noch weit schlimmeren Schicksalsschlag getroffen: Völlig überraschend erlag Senior-Chef Vincenzo Gallicchio am Dienstag nach Ostern einem Herzinfarkt, den der 59-Jährige drei Tage zuvor erlitten hatte.

Die aus Cosenza in Kalabrien stammende Familie war vor über 40 Jahren aus Italien nach Reichenbach gekommen und zählt seit rund 20 Jahren zu den beliebtesten italienischen Gastronomen der Region. Vater Vincenzo als Gastwirt und Mutter Rosaria als Köchin starteten 1999 beim Tennisclub Hochdorf/Reichenbach, betrieben eine Pizzeria in Kirchheim und hatten mit ihren beiden Söhnen Francesco und Giovanni mit großem Erfolg das „Il Boschetto“ im Aspen in Hochdorf geführt.

Nachdem der VfB Reichenbach seine ehemaligen „Schlatstuben“ komplett renoviert hatte, eröffnete die Familie unter Führung des jüngeren Sohnes Giovanni im November 2018 das als Pizzeria Ristorante gestaltete „Il Boschetto am Schlatsee“ direkt neben Stadion und Freibad in Reichenbach.

Mit hohem Einsatz, unermüdlichem Fleiß und viel Freude über die modern ausgestatteten Küchen- und Gasträume startete die Familie ihr neues Engagement und hat das Lokal in kurzer Zeit zu einem gastronomischen Anziehungspunkt in der ganzen Region gemacht.

Ruhende Kraft inmitten des geschäftigen Treibens war Vincenzo. Der Senior-Chef hat auch bei vollem Lokal stets Ruhe bewahrt, den Überblick über Küche, Theke, Pizzaofen und Kasse behalten und seine Gäste aufmerksam umsorgt. Das plötzliche Ende seines Lebensweges hinterlässt eine schmerzliche Lücke in seiner Familie und mitfühlende Trauer auch bei Stammgästen und Verein.

Seiner Familie gilt das Beileid von Vorstand, Beirat, Ehrenrat, Stammtisch und VfB-Freundeskreis.

Senioren Online Reichenbach: Aktuelles KW 17

Senioren Online Reichenbach/Fils e. V. (SOR) macht weiter.

In Corona Zeiten setzen wir unsere Kommunikation und Beratungstätigkeit weiterhin online fort.

Fragen zu technischen Problemen stellen Sie bitte per Mail an unsere Service-Adresse sor-user00@web.de. Wir werden versuchen diese auf individuelle Art und Weise zu lösen. Außerdem stehen wir zu den für SOR üblichen Zeiten – Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag in einer Video-Liveschaltung zur Verfügung. Seien Sie mutig und melden Sie sich einfach einmal an. Wenn Sie ein Smartphone, Tablet oder Laptop nutzen, haben Sie hardwareseitig bereits alles an Bord. Standard-PC-Nutzer müssten ihr Gerät mit einer Web-Cam aufrüsten. Den Link für die Zuschaltung zum Livestream und die geplanten Abläufe für die nächste Woche finden Sie auf unser Homepage https://sor-fils.de im Menüpunkt „Aktuelles“.

In der nächsten Woche geht es um die Themen Heimnetzwerk und die neue Mobilfunk-Technik G5.

Lassen Sie sich informieren und diskutieren Sie mit.

Markus Grübel MdB: Gottesdienstbesuche ermöglichen

Der Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit und Esslinger Bundestagsabgeordnete Markus Grübel, hat Lockerungen beim Corona-bedingten Versammlungsverbot für Religionsgemeinschaften gefordert. Es sei wichtig, dem religiösen Leben wieder mehr Freiheiten einzuräumen, erklärte Grübel vergangene Woche in Berlin. „Es ist nicht länger zu rechtfertigen, dass Baumärkte geöffnet sind, aber der Gottesdienstbesuch verboten ist“, so Grübel. Viele Kirchen würden ihre Gottesdienste zwar auf unterschiedlichen medialen Kanälen übertragen, aber vielen Älteren fehle der technische Zugang dazu, ergänzte Grübel. „Es muss ein Ausgleich gefunden werden zwischen den Maßnahmen zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit jedes einzelnen und der freien Religionsausübung. Denkbar wäre, die Anzahl der Gottesdienstbesucher zu begrenzen, Gottesdienste im Freien, das Angebot von Gottesdiensten zu erhöhen und in den Kirchen, Moscheen und Synagogen einen Mindestabstand zu gewährleisten“, schlug Grübel vor. Was im Plenarsaal des Bundestages möglich sei, müsse auch in Gotteshäusern erlaubt sein. Gerade in Zeiten der sozialen Isolation fänden viele Menschen Kraft, Hoffnung und Zuversicht im Glauben und im gemeinsamen Gebet, gab Grübel zu bedenken. Er dankte den Kirchen und Religionsgemeinschaften, dass sie bislang freiwillig auf Veranstaltungen verzichtet haben. Über Ostern hatten sich die Kirchen auf Fernseh- und Online-Gottesdienste und -Andachten beschränkt. Nachdem seit dieser Woche Geschäfte bis zu einer bestimmten Größe wieder öffnen durften, hoffen nun auch die Religionsgemeinschaften auf eine Lockerung des für sie geltenden Versammlungsverbots.

NABU Plochingen-Reichenbach: Blaue Holzbiene

Blaue Holzbiene (xylocopa violacea)

Zur Zeit kann man immer wieder mal große, dunkle Bienen beobachten. Beim Fliegen hört man sie manchmal sogar brummen. Es handelt sich um die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea), unsere größte Wildbiene. Die Holzbiene ist eine Solitärbiene. Deswegen fliegt sie auch immer allein umher. Sie erreicht knapp 3 cm. Holzbiene heißt sie, da sie kleine Höhlen in morsches Holz bohrt, um darin ihren Nachwuchs groß zu ziehen. Holzbienen werden gern mit großen Hummeln verwechselt, sind aber wegen der schwärzlichen Flügel gut unterscheiden. Sie sind in den letzten Jahren klimawandelbedingt bei uns häufiger geworden. Wenn die Holzbiene trotz ihrer langen Zunge nicht an den Nektar kommt, nagt sie einfach ein Loch in die Blütenwand. Ihre bevorzugte Nahrung sind Schmetterlings-, Korb-, und Lippenblütler. Alte Stämme helfen ihr, ein Nest bauen zu können. Stechen kann übrigens nur das Weibchen. (Quelle: NABU Artenbeschreibung)

Bald startet der Insektensommer des NABU. Informieren Sie sich schon einmal im Internet.

VdK Plochingen: Einladung zur Muttertagsfeier

Unsere diesjährige Muttertagsfeier findet

am Freitag

08. Mai 2020 um 14.00 Uhr

im kath. Gemeindezentrum St. Konrad statt.

Hierzu laden wir alle Mitglieder herzlich

ein. Bei Kaffee und Kuchen wollen wir ein

paar gemütliche Stunden verbringen.

Wir bitten Sie, sich bis zum 02. Mai 2020 bei Herrn Seper, Tel. 07153/28368 oder bei Frau Kugler, Tel. 01792325173 anzumelden.

Rita Kugler

Schriftführerin

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