H&M ist wie der gesamte Modehandel vom Lockdown betroffen. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Die Modekette H&M leidet nicht nur unter Corona, sondern auch unter dem Wandel im Einzelhandel – nun wird weiter Personal abgebaut. Besonders gefährdet seien junge Mütter, kritisiert Verdi. Die Gewerkschaft sieht massive Versäumnisse.

Stuttgart - Im Handel wird mit dem Personal oft nicht zimperlich umgegangen – bei Hennes & Mauritz (H&M) bekommt dies eine Beschäftigtengruppe besonders zu spüren: „Als Alleinerziehende im Einzelhandel und erst recht bei H&M – das ist eine Katastrophe“, klagt eine Betriebsrätin aus dem Raum Stuttgart, die unerkannt bleiben möchte. Als gute Arbeitskraft gelte, wer auch in der Spätschicht eingesetzt werden will. Die Kolleginnen mit kleineren Kindern jedoch möchte man wegen mangelnder Flexibilität eher loswerden. „Die werden nur ,die Mütter’ genannt“, sagt die junge Frau. „Man sieht uns eher als Last und macht Druck, wo es nur geht.“ Das gelte jetzt, in der Pandemie, mehr denn je.

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