Institutionelle Hilfe nehmen Menschen mit Migrationsgeschichte immer noch sehr wenig an. Foto: dpa/Soeren Stache

Die Lage alter Menschen mit Migrationsgeschichte unterscheidet sich stark von denen, die hier geboren sind. Migrantische Senioren sind deutlich besser in ihre Familien eingebunden. Die Hilfsangebote aber nutzen sie kaum. Das will die Stadt ändern.

Menschen mit Migrationsgeschichte machen mit einem Anteil von 48,7 Prozent nahezu die Hälfte der Stuttgarter Bevölkerung aus. Bei den älteren Einwohnern von 65 Jahren und älter liegt dieser Anteil bei 34,2 Prozent. Von den insgesamt rund 115 000 Personen in dieser Altersgruppe haben fast 39 000 eine Migrationsgeschichte. Wie es dieser großen gesellschaftlichen Gruppe geht, will die Stadt sei Langem wissen. Das herauszukriegen, ist aber gar nicht so einfach. Am großen Alterssurvey 2013 hatte sich diese Gruppe nur wenig beteiligt. Deshalb entschieden Verwaltung und Gemeinderat sich für eine umfangreiche Befragung, und zwar in Wangen, das für Stuttgart sozusagen als Modellbezirk fungiert.

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