Der Ex-Profi Jan-Aage Fjörtoft sieht Uneinigkeit im Bayern-Vorstand. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Für den früheren Bundesliga-Profi Jan Age Fjörtoft gibt der FC Bayern München im Wechselpoker um Weltfußballer Robert Lewandowski keine gute Figur ab."Bei Bayern ist ja auch ganz interessant, dass die Verantwortlichen rund um Kahn, Salihamidzic und Hainer drei verschiedene Meinungen haben.

Berlin - Für den früheren Bundesliga-Profi Jan Age Fjörtoft gibt der FC Bayern München im Wechselpoker um Weltfußballer Robert Lewandowski keine gute Figur ab.

"Bei Bayern ist ja auch ganz interessant, dass die Verantwortlichen rund um Kahn, Salihamidzic und Hainer drei verschiedene Meinungen haben. Und ich fand die öffentlichen Aussagen über Lewandowski nicht immer sehr respektvoll. Diese Soap ist noch nicht zu Ende", sagte der 55-Jährige in der "ran Bundesliga Webshow" vom Sat1.

Der Norweger, der von 1998 bis 2001 für Eintracht Frankfurt spielte, hatte schon Mitte März gesagt, dass Lewandowski den deutschen Rekordmeister trotz seines Vertrages bis 2023 verlassen will, "weil er damals von der Liebesaffäre zwischen Bayern und Haaland mitbekommen hat. Lewandowski ist ein sehr stolzer Mensch, und wenn du den Rekord von Gerd Müller brichst und am nächsten Tag heißt es, dass du von einem 21-Jährigen (Haaland) ersetzt wirst, ist das keine gute Ausgangslage", sagte der Kenner der Szene.

Fjörtoft sieht in VfB-Stürmer möglichen Ersatz

Für Lewandowski dürften Teams wie der FC Barcelona oder FC Chelsea interessant sein. "Thomas Tuchel kennt Lewandowski schon und weiß, dass er Tore bekommt, wenn Lewandowski zu ihm wechselt", sagte Fjörtoft. Die Bayern-Bosse um Präsident Herbert Hainer, Bayern-Boss Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic lehnen einen Wechsel des polnischen Nationalstürmers zur neuen Saison bisher strikt ab.

Als einen möglichen Lewandowski-Nachfolger sieht Fjörtoft den Stuttgarter Sasa Kalajdzic. "Hier geht es nicht um das, was Bayern will, sondern um das, was möglich ist. Ein Sasa Kalajdzic dürfte unter allen Kandidaten die beste Option sein. Aber so eine richtige Strategie sehe ich da aktuell nicht", sagte Fjörtoft.