Von 21. Januar an wird unter dem Landratsamt in Waiblingen gebaut. Autofahrer müssen ausweichen, Fußgänger Geduld mitbringen.
Von kommenden Mittwoch an geht das Rolltor zu: Die Tiefgarage unter dem Erweiterungsbau des Landratsamts am Alten Postplatz in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) wird vom 21. Januar an für mehrere Tage gesperrt. Wer mit dem Auto aufs Amt will, muss auf umliegende Parkhäuser ausweichen. Fußgängerinnen und Fußgänger bleiben nicht außen vor – doch sie brauchen gute Schuhe und ein bisschen Geduld.
Wie die Pressestelle des Rems-Murr-Kreises mitteilt, werden gleich drei Maßnahmen gebündelt durchgeführt: Die Einfahrt erhält einen neuen Asphalt, das Rolltor wird technisch überholt und das Regenwasser-Management verbessert. Das Ziel sei, in Zukunft auf weitere Sperrungen verzichten zu können.
Dreifach-Baustelle: Was jetzt alles gemacht wird
Die Arbeiten sind in zwei Phasen unterteilt. In der ersten – vom 21. bis einschließlich zum 27. Januar – ist die Einfahrt für Autos tabu. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann die Rampe zwischen der benachbarten Villa Roller und der Tiefgarage nutzen. Dort steht Personal bereit, um Besuchende zu leiten und bei Bedarf auch einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen.
Nur die Dienstfahrzeuge des Landratsamts dürfen in dieser Zeit noch hinein. Für den regulären Publikumsverkehr ist der unterirdische Parkplatz aber nicht zugänglich.
Zugang für Fußgänger bleibt – mit Einschränkungen
In Phase zwei, vom 28. bis zum 30. Januar (voraussichtlich bis 14 Uhr), wird die Tiefgarage vollständig dichtgemacht. Weder Fahrzeuge noch Fußgänger kommen dann hinein oder hinaus. Besonders betroffen sind mobilitätseingeschränkte Personen: Ein barrierefreier Zugang ist in diesen drei Tagen nicht möglich. Das Landratsamt bittet Betroffene, sich im Vorfeld mit den zuständigen Stellen in Verbindung zu setzen, um alternative Wege zu besprechen.
Die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle bleiben während der gesamten Sperrzeit über einen Fußweg erreichbar – ein kleiner Lichtblick für alle, die Termine nicht verschieben können.
Die Verwaltung betont, dass alles getan werde, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. „Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Geduld“, heißt es in der Mitteilung. Das Versprechen der Bauverantwortlichen: Nach dem 30. Januar soll die Tiefgarage für längere Zeit ungestört nutzbar bleiben.