Lange hat es gedauert, bis es so weit war. Doch am Dienstagabend wurde der erste Spatenstich für das Großprojekt in Kirchberg/Murr (Rems-Murr-Kreis) gefeiert.
Was lange währt, wird hoffentlich endlich gut: Nachdem der Kirchberger Gemeinderat sich nach 13 Jahren reiflicher Überlegung dazu entschlossen hat, die im Jahr 1970 errichtete Gemeindehalle nicht zu sanieren, sondern einen Neubau in unmittelbarer Nähe zu errichten, konnte nun am Dienstagabend der erste Spatenstich gefeiert werden – in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Bundestag, Landtag und Landkreis sowie künftiger Nutzer, die im Bauausschuss beratend tätig sind. Es sei „Wahnsinn“, wie teuer Bauen inzwischen geworden sei, sagte Bürgermeister Frank Hornek.
Ursprünglich hatte man mit 8 Millionen kalkuliert, nun sind es wohl 13 Millionen, von denen man nur 5 angespart hat. 3,7 Millionen gibt es als Zuschüsse. Der Rest muss – was es in Kirchberg seit Langem nicht mehr gab – durch Kredite finanziert werden. Doch die neue Halle erfüllt gleich drei Zwecke auf einmal: Genutzt wird sie für kulturelle Veranstaltungen und Übungen, als Mensa und für sportliche Aktivitäten – wobei Letzteres von der Stundenzahl her auf Platz eins stehen wird.