Foto: Roberto Bulgrin

Der Plochinger Gemeinderat hat die politischen und strategischen Leitplanken für die Flächenentwicklung bis 2035 gesetzt. Nicht immer war man sich einig. Aber er hat seinen Masterplan für den Wohnungsbau mit breiter Mehrheit auf den Weg gebracht.

Plochingen - Der Wohnungsmarkt ist angespannt, das Angebot vor allem an bezahlbarem Wohnraum spärlich. Aber wenn irgendwo gebaut werden soll, gibt es auch immer Stimmen, warum man es ausgerechnet dort tunlichst nicht machen sollte. Das ist in Plochingen nicht anders als in allen Kommunen im Speckgürtel rund die Landeshauptstadt. Der Gemeinderat hat nun mit breiter Mehrheit eine Wohnraumkonzeption verabschiedet, mit der er sich die kommunalpolitischen und strategischen Leitplanken für die Flächenentwicklung bis 2035 gesteckt hat. Zugleich will sich die Stadt verstärkt selbst einmischen. Da geht es zum einen um die Frage, unter welchen Konditionen städtische Grundstücke vergeben werden. Zum anderen aber auch darum, Flächen zu kaufen und selbst zu bebauen. Die Organisation einer Wohnungstauschbörse ergänzt diese Pläne. „Mit dieser strategischen Boden- und Liegenschaftspolitik geben wir die richtigen Antworten auf die hohen Anforderungen“, ist der Bürgermeister Frank Buß überzeugt.

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