Anfang Mai beginnen in Holzgerlingen Bauarbeiten. Foto: Stefan Sauer/dpa

Von Mai an wird die Altdorfer Straße in Holzgerlingen zur Baustelle. Die Gemeinde schreitet nach mehreren Wasserrohrbrüchen zur Sanierung. Die Kosten liegen bei 1,2 Millionen Euro.

Anwohner und Gewerbetreibende in der Altdorfer Straße zwischen Garten- und Bahnhofstraße müssen sich im kommenden Sommer auf Einschränkungen gefasst machen: Wasser- und Oberleitungen werden erneuert, Gehweg und Fahrbahn in diesem Zuge saniert. „Ein Neubau, wenn man es so will“, fasste Bürgermeister Ioannis Delakos jetzt im Gemeinderat zusammen.

Parkplätze bleiben erhalten

Vonstattengehen soll das Ganze in mehreren Abschnitten, von unten (ab Gartenstraße) bis oben (Bahnhofstraße). Über die gesamte Länge der Altdorfer Straße in diesem Bereich müssen die Frischwasserleitungen erneuert werden. 2023 war es dort mehrfach zu Rohrbrüchen gekommen. Zwischen Zeppelin- und Gartenstraße wird darüber hinaus der Abwasserkanal vergrößert. Die Oberleitungen der Straßenbeleuchtung werden in diesem Zuge unter die Erde verlegt und es werden an zwei Stellen an der Straße Einengungen durch Baumbeete vorgenommen. Zum einen vor dem Möbelgeschäft Lauxmann, wo sich derzeit vier Parkplätze, halb auf der Straße, halb auf dem Gehsteig, befinden. Diese bleiben erhalten, werden gar ausgebaut und von Baumbeeten eingefasst, um sie optisch abzugrenzen.

Die Straße werde dadurch leicht verengt, was – so ist der Sitzungsvorlage zu entnehmen – zu einer Reduzierung der Geschwindigkeit beitragen soll. Ähnlich an der Einmündung zur Zeppelinstraße, wo der Gehsteig sehr schmal ist. Dieser soll verbreitert und durch die damit einhergehende Verengung der Straße der Verkehr verlangsamt werden.

Sorgenfalten beim Einzelhandel

Geplant ist die Baumaßnahme mit einem Gesamtvolumen von rund 1,2 Millionen Euro von Anfang Mai bis Ende Juli. Ob dieser Plan zu halten ist, stehe derzeit noch nicht fest, räumte Michael Wagner, Sachgebietsleitung Tiefbau und Straßenunterhaltung, ein. Allein der untere Abschnitt werde seiner Prognose nach rund sechs Wochen dauern, der obere dürfte schneller gehen. Die Detailplanung stehe aber noch aus.

Die Stadtverwaltung sei bereits seit einiger Zeit im Gespräch mit den betroffenen. Gewerbetreibenden, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. „Aber ganz ohne wird es nicht möglich sein“, so Delakos.