An der Theodor-Heuss-Straße in Stuttgart geht es seit Wochen ruhig zu. Foto: Lichtgut

Die Regelung, welches Lokal öffnen darf und welches nicht, ist unfair und es fehlt ein Zeithorizont, meint Redakteurin Daniela Eberhardt.

Stuttgart - Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat Stefan Schneider geschrieben. Er hat dem Betreiber des Palasts der Republik „ausdrücklich“ für seine „umsichtige Reaktion“ gedankt, mit der er auf den ersten Ansturm nach der langen Schließzeit reagiert habe. Schneider hatte freiwillig seinen Ausschank geschlossen. Andere Wirte sind da weniger umsichtig. Zu bestaunen ist das abends entlang der Theodor-Heuss-Straße. Während die eine Shisha-Bar geschlossen bleibt, sitzen vor der anderen die Gäste recht gemütlich beieinander. Denn wer eine Speisewirtschaft betreibt, darf öffnen, auch wenn er nur eine Obst-Käse-Platte anbietet, wer bloß eine Schanklizenz hat nicht.

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