Von Thomas Krytzner

Das Sportzentrum in Baltmannsweiler ist in die Jahre gekommen. 1980 wurde es neu erbaut. Nun sorgen undichte Stellen immer wieder für Ärger. Besonders in den Umkleidekabinen und den sanitären Einrichtungen dringt oft Regenwasser durch. Jetzt hat der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Im November fällt die Entscheidung über die Sanierung. 37 Jahre hat das Sportzentrum auf dem Buckel. Daher sind die Alterserscheinungen an dem Gebäude nicht mehr zu übersehen. Einige kleine Erneuerungen hat die Gemeinde schon gemacht. 2008 wurde der Hallenboden teilsaniert. 2013 ist die Beleuchtung auf LED umgestellt worden. Jetzt aber geht es an die Substanz. Das Dach über den Umkleidekabinen und den sanitären Einrichtungen in den Umkleiden ist undicht. Es besteht dringender Handlungsbedarf, weil es in die Räume regnet. Das sorgt bei den Nutzern von Sportvereinen für verständlichen Unmut.

Vor den Sommerferien hat die CDU-Fraktion im Gemeinderat einen entsprechenden Antrag gestellt. Allerdings wollte die Verwaltung vor der Beauftragung einzelner Projekte ein Gesamtkonzept erstellen lassen. Dadurch sollten die bevorstehenden Kosten beleuchtet werden, die in Haushalt 2018 mit eingeplant werden müssen. Es wurde verdeutlicht, dass bei dem Vorhaben keine Zeit mehr zu verlieren sei.

Bei vier entsprechenden Planungsbüros wurde die Machbarkeitsstudie angefragt, jedoch konnte nur eines die Untersuchung vor Mitte 2018 anbieten. Jochen Wilfert, Geschäftsführer der der Planungs- und Bauleitungsgesellschaft Knecht aus Ludwigsburg, stellte den Baltmannsweiler Räten das Angebot vor. Die Firma Knecht hat bereits mehrere Sporthallen in der Region saniert und umgebaut, so etwa in Lichtenwald und Köngen. Mit diesem Partner verspricht sich auch die Gemeindeverwaltung Baltmannsweiler einen ganzheitlichen Blick auf sämtliche technischen und baulichen Gewerke. Die Studie soll am Schluss die Erkenntnisse zum Sanierungs- und Erneuerungsbedarf mitsamt der Grobkostenfolge aufzeigen. Jochen Wilfert erklärte den Gemeinderäten die Vorgehensweise zur Erstellung der Machbarkeitsstudie.

Diese soll im November dem Gemeinderat vorliegen. Die Entscheidung über die ersten Schritte wollen die Kommunalpolitiker ebenfalls im November treffen. In erster Linie geht es dabei um die undichten Stelle am Dach des Sportzentrums, damit der Wassereinbruch gestoppt werden kann. Denn das geht an die Bausubstanz. Die Machbarkeitsstudie kostet 8330 Euro und wurde vom Gremium mehrheitlich beschlossen.

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