Besucher der Esslinger Bäder müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Mit höheren Preisen will die Stadt Kostensteigerungen kompensieren.
Der Betrieb der Esslinger Schwimmbäder ist ein Minusgeschäft. Pro Jahr muss die Stadt ein Defizit von rund drei Millionen Euro tragen. Nun will sie die Eintrittspreise für die Bäder erhöhen, um zu erwartende Kostensteigerungen zumindest teilweise kompensieren zu können. Ab dem kommenden Jahr müssen die Besucherinnen und Besucher von Merkelbad, Neckarfreibad und Hallenfreibad Berkheim mehr bezahlen.
So sollen alle Tarife ab Januar 2026 um rund fünf Prozent steigen. Das bedeutet, dass etwa Erwachsene im Merkel’schen Bad für anderthalb Stunden im Sportbecken künftig 3,90 Euro zahlen müssen statt bislang 3,70 Euro und Familien 8,90 Euro statt bislang 8,50 Euro. Der Preis für jede weitere halbe Stunde bleibt wie bisher bei 70 Cent. Für drei Stunden Sauna werden bei Erwachsenen ab Januar aber 17,10 Euro statt bislang 16,30 Euro fällig.
Auch Preise für Esslinger Freibäder steigen
Auch in den Freibädern steigen die Preise. So kostet der Eintritt für Erwachsene im kommenden Jahr fünf Euro statt bislang 4,80 Euro. Familien zahlen bald 11,90 Euro statt bisher 11,30 Euro und die Abendkarte kostet künftig 20 Cent mehr und damit 3,70 Euro. Auch die Beckenmieten und die Schulpauschale werden um rund fünf Prozent erhöht.
Laut Stadtverwaltung wurden die Eintrittspreise, die Beckenmieten und die Schulpauschale für die Esslinger Bäder zuletzt zum Januar 2024 erhöht. Für das Jahr 2024 habe sich ein Minus von rund 3,1 Millionen Euro ergeben. Für das laufende Jahr erwarte man ein Defizit von rund 3,2 Millionen Euro. Durch die Preiserhöhung rechne man mit Mehreinnahmen von rund 72 000 Euro.