Ein Juwel: das frisch sanierte Mineralbad Berg. Trotz gesunkener Inzidenz ist es noch immer geschlossen. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgarts Freibäder sind offen, die Mineralbadfans müssen dagegen weiterhin warten. Zu lange, findet Lokalchef Jan Sellner. Schließlich geht es hier auch um ein Stück (Bade-)Kultur.

Stuttgart - Zehn Tage nach der Eröffnung der Stuttgarter Freibadsaison ist es höchste Zeit auf die Situation der vernachlässigten Bevölkerungsgruppe der Leuzianer und der Bergianer in dieser Stadt aufmerksam zu machen. Während nämlich in den fünf Stuttgarter Freibädern in Untertürkheim, Möhringen, Vaihingen, Sillenbuch und am Killesberg reger und coronagerechter Badebetrieb herrscht, ruht das Mineralwasser in den drei städtischen Thermen Leuze, Berg und Solebad Cannstatt still wie ein einsamer See. Zwei davon, das Leuze und das Berg, hätten zeitgleich mit den Freibädern öffnen dürfen, weil sie über abgeschlossene Außenbecken verfügen. Erwartungsfroh saßen Bergianer und Leuzianer deshalb auf gepackten Badetaschen, um dann von der Stadt zu erfahren: Wir haben zu wenig Personal und zu viele Coronaaufgaben zu bewältigen; die Mineralbecken bleiben zu. Ausgerechnet!

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