Wegen Homeoffice und Fernunterricht in der Corona-Krise sind weniger Menschen auf den Straßen. Das hat sich auf die Verkehrsunfälle ausgewirkt. (Symbolfoto) Foto: picture alliance/dpa/Julian Stratenschulte

Die Corona-Pandemie hat sich auf die Verkehrsunfälle im Südwesten ausgewirkt. Im Mai gab es deutlich weniger Unfälle als im Vorjahresmonat.

Stuttgart - Auf den Straßen im Südwesten hat es im Mai vor allem wegen der Corona-Pandemie deutlich weniger Verkehrsunfälle gegeben als im Vorjahresmonat. Die Zahl ging nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um knapp 7900 auf 20 822 zurück. Es starben vier Menschen weniger als im Mai 2019 (insgesamt 23); die Zahl der Verletzten sank von rund 4100 auf rund 3250. Wegen Homeoffice und Fernunterricht seien weniger Menschen auf den Straßen, erklärten die Statistiker am Freitag.

Auch bundesweit ist der Trend erkennbar: Im Vorjahresvergleich kam es wegen des geringen Verkehrsaufkommens zu 23 Prozent weniger Unfällen. 237 Menschen starben dabei. Damit wurde laut den Statistikern der geringste Mai-Stand seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 erreicht. Gleiches gelte für die Zahl der Verletzten, die um 16 Prozent auf rund 27 600 zurückging.

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