Unter den Abgeschobenen befanden sich sechs Gefährder. (Symbolfoto) Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Der Sonderstab im Innenministerium, der Anfang 2018 gebildet wurde, hat insgesamt 98 gefährliche Ausländer abgeschoben. In einigen Fällen wurde eine erneute Wiedereinreise von Gefährdern oder Intensivtätern verhindert.

Stuttgart - Der seit mehr als zweieinhalb Jahren bestehende Sonderstab im Innenministerium hat insgesamt 98 gefährliche Ausländer abgeschoben (Stand: 10. September 2020). Das teilte das Innenministerium auf Anfrage am Mittwoch in Stuttgart mit. In 34 Fällen wurde eine erneute Wiedereinreise von Gefährdern oder Intensivtätern verhindert.

Der Sonderstab war am Anfang Januar 2018 gebildet worden. Er hat bisher 132 Fälle abgeschlossen, wobei es sich 17 Mal um Gefährder handelte. Unter den 98 Abgeschobenen waren sechs Gefährder.

Zudem hat der regionale Sonderstab Freiburg seit seinem Bestehen Ende 2018 schon 36 Mehrfach- und Intensivtäter ausgewiesen und in 15 Fällen die wahre Identität der Straftäter geklärt. Auch die zu Beginn des Jahres 2020 eingerichteten regionalen Sonderstäbe in Stuttgart (13 Ausweisungen, 7 geklärte Identitäten), Tübingen (17 Ausweisungen, 4 geklärte Identitäten) und Karlsruhe (10 Ausweisungen, 4 geklärte Identitäten) schlossen laut Ministerium erste Fälle erfolgreich ab.

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