Ausgezeichnet: Jürgen Zeeb mit Ministerin Susanne Eisenmann Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Der Freie-Wähler-Fraktionschef Jürgen Zeeb hatte in jüngster Zeit allen Grund zu feiern. Erst seinen 70. Geburtstag und nun hat der Architekt die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.

Stuttgart - Der Freie-Wähler-Fraktionschef Jürgen Zeeb hat die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg für seine Verdienste um das Gemeinwohl der Stadt erhalten. Vor dem Marmorsaal im Weißenburgpark überreichte Kultusministerin Susanne Eisenmann Zeeb stellvertretend für Winfried Kretschmann die Medaille. Eisenmann ehrte den 70-jährigen Architekten als engagierten Stadtrat und Vereinsmenschen. Zeeb sei in seiner Art konsensorientiert, aber nie beliebig. Er vertrete klare Haltungen und sei hart in der Sache, aber immer fair im Ton und wertschätzend gegenüber den Meinungen anderer. Damit lebe er „Demokratie pur“, sagte die Ministerin.

Der Meister der kurzen Rede

Der Weilimdorfer Zeeb sitzt seit 1994 für die Freien Wähler im Gemeinderat und ist seit 1999 Fraktionsvorsitzender. „Unter mir haben drei Oberbürgermeister gedient“, scherzte Zeeb. Die Auszeichnung sei für ihn nicht nur Wertschätzung seiner kommunalpolitischen Laufbahn, sondern auch ein Bekenntnis zum Ehrenamt, das oft belächelt werde, so Zeeb. Als „Meister der kurzen Rede“ bezeichnete OB Fritz Kuhn den Geehrten. Die Staufermedaille sei für Gemeinderäte eine seltene Auszeichnung. Zeeb habe sie verdient. „Wie die Staufer sind Sie zupackend, Sie sind ein Anpacker in der Stadt“, so Kuhn.

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