Die Künstlerin Clara Alisch weckt in dem Video „Lactoland“ Fantasien, was man mit Muttermilch machen könnte. Foto: die arge lola/Kai Loges und Andreas Langen

Der Mensch ist verwundbar. Die Kunstwerke, die den Wettbewerb „Vulnerable“ gewonnen haben, tun schon beim Hinschauen weh.

Ob tatsächlich jemand eines der Bonbons probieren wird? Man darf hineingreifen in das Glas mit milchig-weißen Kamellen. Und doch könnte einen Abscheu befallen, wenn man das Video von Clara Alisch gesehen hat. In „Lactoland“ schaut man einer jungen Mutter zu, die die Milch aus ihren Brüsten abpumpt – aber nicht für ihr Baby. Die Milch wird aufgekocht und abgekühlt, gewalkt und geknetet, geschlagen und gerollt. Am Ende werden aus der gallertartigen Masse Bonbons gemacht, Muttermilchkaramellen.

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