Ausbildungsmessen versuchen, Betriebe und junge Menschen zusammenzubringen. Trotzdem bleiben nach wie vor Ausbildungsplätze unbesetzt. Foto: Simon Granville

Im Kreis Esslingen treten nur 45,5 Prozent der Bewerber für einen Ausbildungsplatz tatsächlich eine Ausbildung an. Die übrigen entscheiden sich für eine weiterführende Schule.

Gibt es im Kreis Esslingen ein Bermuda-Dreieck, in dem Auszubildende verschwinden? Könnte man meinen, wenn man in der jetzt veröffentlichten Ausbildungsmarktbilanz 2024/25 der Agentur für Arbeit liest, dass von 2534 Bewerberinnen und Bewerbern um einen Ausbildungsplatz nur 45,5 Prozent tatsächlich eine Berufsausbildung beginnen. Und zwar nicht, weil Ausbildungsplätze fehlen. Von denen waren am 30. September, dem Stichtag der Statistik, im Kreis Esslingen noch 376 unbesetzt. Wo also sind die jungen Leute abgeblieben?

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