Hier fing alles an: 1938 pachteten Eugen Rehm und seine Frau Maria den Metzgerei-Gasthof „Zur Traube“ in Esslingen-Wäldenbronn. Foto: Rehm

Aichwald verliert mit der Wurstfabrik Rehm einen wichtigen Arbeitgeber und ein Aushängeschild. Nach dem Aus für die Traditionsfirma sind viele Fragen offen – auch, ob die Marke tatsächlich komplett aus dem Handel verschwindet.

Das Ende der Ära Rehm ist das Gesprächsthema Nummer eins am Tag nach der Hiobsbotschaft. Die Aichwalder Wurstfabrik geht kurzfristig vom Markt, die nach vorherigen Krisen noch verbliebene Belegschaft steht demnächst auf der Straße. Der Betrieb sei am Donnerstag zunächst weitergelaufen, berichtet der Geschäftsführer Frank Roth, obwohl sich einige Mitarbeiter nach der Hiobsbotschaft vom Vortrag krank gemeldet hätten. Im Laufe der kommenden Woche sollen die letzten Wurstprodukte in der Fabrik in Aichschieß vom Band laufen. Dann gehen die Lichter aus – und 52 Frauen und Männer stehen vor einer ungewissen Zukunft. „Die Kündigungen sind bereits raus“, sagt Roth.

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