Zu Neujahr tauchen die Springer öffentlichwirksam in den Tiber – ansonsten ist der Fluss der schlechten Wasserqualität für das Baden gesperrt. Foto: dpa

Roms Bürgermeister will das Tiberufer verschönern und „den Römern ihren Fluss zurückzugeben“. Bisher gibt es nur einen neuen Steg – und viel Häme für das Projekt in den sozialen Netzen.

Dass der Römer am Tiber entlang schlendert, passiert eher selten. Anders als in Paris, Wien, Frankfurt oder Köln finden sich in der Ewigen Stadt keine pittoresken, in das Stadtleben integrierten Promenaden mit Cafés, die zum Verweilen einladen. Seit Monaten aber preist Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri auf seinem Instagram-Kanal spektakuläre Maßnahmen an, die den Römern ihren Fluss wieder näherbringen sollen. Bald soll man sogar – wie nun in Paris – im Wasser schwimmen können. Verpasst man also doch etwas, wenn man den Tiber schnöde ignoriert?

Weiterlesen mit

Unsere Abo-Empfehlungen

Von hier, für die Region,
über die Welt.

  • Exklusive Artikel, Serien und Abovorteile genießen
  • Zugriff auf alle Inhalte der EZ im Web
*anschließend 10,99 € mtl.