Vor fast genau 50 Jahren klapperte die namensgebende Maus aus der Sendung mit der Maus erstmals auf den Fernsehbildschirmen mit ihren Augen. Seitdem hat sie etliche Zuschauer nachhaltig beeinflusst.
Esslingen - Wszystkiego najlepszego, droga myszko.“ Das war Polnisch – hoffe ich jedenfalls. Der Satz stammt aus einem bekannten Online-Übersetzer. Die Botschaft „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe Maus“ ist hoffentlich für Menschen, die Polnisch verstehen, zu erkennen. Denn in dieser Woche feiert die Sendung mit der Maus ihren 50. Geburtstag.
Am 7. März 1971 flimmerte die Maus mit dem ikonischen Blinzelgeräusch erstmals über die Bildschirme. Seitdem haben sicherlich Millionen von Kindern die Lach- und Sachgeschichten mit Armin und Christoph verfolgt, die auch heute noch laufen. Auch ich habe noch viele gute Erinnerungen an die Sendung, bei der Kindern zum Beispiel der Aufbau von Batterien beigebracht wurde. Die etwa gleichaltrigen Freundinnen erinnern sich an Folgen, in denen ein Blinker am Auto erklärt wurde, was eine Kettenreaktion ist, oder wie ein Müllauto funktioniert.
Da es mir als Mensch wohl eher nicht möglich ist, wie die Maus meine Arme und Beine beliebig zu verlängern, um Probleme zu lösen, fällt mir dennoch sicher etwas ein, um den Geburtstag der kleinen Nagerin gebührend zu feiern. Ich schlage vor, am Sonntag einen grünen Pullover zu tragen. Klingt komisch, ist aber so – wie Armin Maiwald vielleicht sagen würde. Wer die Sendung mit der Maus geguckt hat, wird sicher verstehen, wieso.