Der russische Präsident Wladimir Putin hat bisher kaum als Corona-Krisenmanager gepunktet. Foto: dpa/Alexei Nikolsky

Wladimir Putin hat die Zulassung eines Corona-Impfstoffs verkündet – ohne umfangreiche Prüfung. Das ist unverantwortlich, kommentiert Redakteur Klaus Zintz.

Moskau - Weltweit stehen Politiker derzeit unter gewaltigem Druck: Das Coronavirus bedroht massiv die Gesundheit der Menschen, es lähmt das öffentliche Leben und führt zu immensen wirtschaftlichen Schäden. Auf Dauer kann nur ein Impfstoff wirkungsvoll Abhilfe schaffen. Umso größer ist die Sehnsucht, ein solches Wundermittel so schnell wie möglich einsetzen zu können. Der russische Präsident Wladimir Putin, der bisher kaum als Corona-Krisenmanager gepunktet hat, ist nun vorgeprescht: Er verkündet als erster Regierungschef die Zulassung für einen Impfstoff. Und das in einem Stadium, in dem das Serum erst an wenigen Menschen getestet wurde. So weit sind weltweit schon mehrere Impfstoffkandidaten – darunter auch in Deutschland.

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