Das „Schlageter-Denkmal“, eine sechs Meter hohe Steinpyramide bei Auendorf. Quelle: Unbekannt

Die rund elf Kilometer lange Rundtour bei Auendorf im Kreis Göppingen bietet klasse Ausblicke.

AuendorfEgal, ob Frühling, Sommer oder Herbst – eine Wanderung auf der Schwäbischen Alb ist immer schön. Hier wird eine circa elf Kilometer lange Rundtour bei Auendorf im Kreis Göppingen beschrieben. Am Wanderparkplatz an der K 1448 (blaues P-Schild links), zwischen Gammelshausen und Auendorf, geht`s los. Der Parkplatz befindet sich einen Kilometer vor Auendorf. Wir wandern am Ende des Parkplatzes in einer Rechtskurve den Berg hoch.

Es ist gleich ein satter, aber nicht sonderlich langer Anstieg. Es geht an einem Steinbruch vorbei und kurz danach geht es links Richtung Fuchseck. Wir bleiben aber geradeaus. Nach weiteren circa 400 Metern, kurz bevor es wieder bergab geht, scharf rechts ab, zur Lichtung mit der Steinpyramide, die einst von den Nazis zu Ehren des in den 20er-Jahren militanten Aktivisten Albert Leo Schlageter errichtet wurde (von Einheimischen immer noch Schlageter-Denkmal genannt). Hier gibt es eine Bank und eine Feuerstelle und man hat einen schönen Blick rüber auf das Segelfluggelände am Nortel. Wir gehen zurück und wandern weiter, nun auf Teerstraße, runter nach Auendorf. Im Ort queren wir die Hauptstraße in Richtung Kirche, gehen an dieser links vorbei und wieder aus dem Ort heraus.

Richtung Nortel und Sielenwang

In Serpentinen geht es nach oben. Wir kommen an eine Baumgruppe, an der wir entlang wandern, bis sich der Weg teilt. Hier biegen wir rechts ab, Richtung Gruibingen. Einige hundert Meter weiter teilt sich der Weg erneut, hier gerade aus. Circa eine Dreiviertelstunde nach der Kirche kommen wir erneut an einen querverlaufenden Weg. Hier rechts ab, der Beschilderung „Sielenwang“ folgend. Wenig später macht der Weg eine scharfe Linkskurve bergab. Nach weiteren 200 Metern geht es scharf rechts, der Beschilderung „Über Nortel zum Kornberg“ folgen.

Circa 300 Meter wandern wir durch Waldgebiet, bis wieder eine offene Fläche erreicht wird. Der Weg führt nun in einem weiten Rechts- und dann in einem Linksbogen durch Wiesen. Bald ist ein Teil des Flugplatzes Nortel in Sicht, auf den wir nun geradeaus zulaufen (nicht links abbiegen in die „Nortelsteige“). Wenig später geht es aber doch links, geradewegs auf das Fliegerrestaurant zu (an Wochenenden Einkehrmöglichkeit). Wir lassen das Restaurant rechts liegen und gehen weiter Richtung Flugzeughalle, die wir ebenfalls rechts liegen lassen und dicht daneben, auf einem Pfad, an der Halle vorbei gehen. Danach bergab.

Nach zwei Kurven geht scharf rechts ein Weg ab, der erneut mit der 6 markiert ist und wieder nach oben führt – am Albtrauf entlang, zum Sielenwang. Auf der Hochfläche des Sielenwang hat man einen Blick auf das Albvorland mit Heiningen, Göppingen und dem Hohenstaufen. Der offizielle Wanderweg verläuft einige Meter weiter links im Wald, damit die Ausblicke auf das Filstal und den Schurwald besser sind. Weiter geht es immer am Waldrand beziehungsweise am Albtrauf entlang. Wir folgen dem roten Dreieck, entweder im Wald oder am Rande des Feldes und kommen zu einem Haus, links vom Weg: Hier nicht auf dem breiten Weg gerade aus, sondern etwas links halten, dem Wiesenpfad mit rotem Dreieck folgen. Vor einer Rechtskurve gehen wir geradeaus in den Wald rein. Der Pfad führt nun abwärts (auf das rote Dreieck achten). Bald hat man einen Blick zurück auf Auendorf. Bei Nässe sind hier Stöcke empfehlenswert. Wenig später sieht man schon den Parkplatz.

Strecke, Zeit und Karte

Circa 11 Kilometer, circa 3,5 Stunden.

Auendorf (600 Einwohner) zählt zu Bad Ditzenbach, hieß mal Ganslosen, wurde aber umbenannt, weil viele sich über den Namen lustig machten.

Empfohlen: Karte Geislingen / Blaubeuren, Wandern/Rad fahren, 1:35 000, 5,20 Euro, Internet: www.lgl-bw.de

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