Eine Neujahrsparty im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana endet in einer Tragödie. Rund 40 Menschen sterben, 115 werden verletzt. Ein Brandopfer wird in Stuttgart behandelt.
Es ist kurz nach Mitternacht am Neujahrstag, als im mondhell erleuchteten Ferienort Crans-Montana ausgelassene Stimmung herrscht. Hunderte Menschen ziehen durch die engen Gassen im Zentrum des auf 1500 Metern Höhe gelegenen Dorfs nördlich des Rhônetals. „Es war ein wenig wie auf dem Times Square in New York“, schilderte der Berner Lokalpolitiker Raphaël Karlen die Situation gegenüber dem Züricher „Tages-Anzeiger“. Die Straßen seien voll gewesen, überall habe man Musik, Lachen und Feuerwerk gehört. Wenige Stunden später wird der Ort zum Schauplatz einer der größten Brand-Katastrophen in der Schweiz – mit geschätzt 40 Toten.
Unsere Abo-Empfehlungen