Beim Katholikentag in Stuttgart protestierte die Giordano-Bruno-Stiftung gegen die Mitfinanzierung aus öffentlicher Hand. Foto: IMAGO/Arnulf Hettrich/IMAGO/Arnulf Hettrich

Zum ersten Mal gibt es mehr Konfessionslose als Mitglieder einer Kirche in Deutschland. Gruppen wie die Giordano-Bruno-Stiftung Stuttgart wollen die Anliegen der Religionsfreien vertreten. Wer steckt dahinter?

Zweimal rückte in diesem Jahr eine Polizeistreife an. Dabei waren sie nur 20 Menschen im Stuttgarter Club LKA Longhorn, der normalerweise Platz für 1500 hat. Aber es war Karfreitag, der stille Feiertag. Die Polizeibeamten kontrollierten, ob auch wirklich kein Laut ins nächtliche Industriegebiet drang, wie es die Auflagen vorschrieben. Dass Schorle und Bier ausgeschenkt wurden, obwohl die Stadt das untersagt hatte, nahmen die Beamten auf. Seither warten sie auf ein Bußgeld des Ordnungsamtes. „Wir haben bewusst gegen die Auflagen verstoßen. Wir wollen das gerichtlich ausfechten“, sagt Werner Koch, der so eine Art Chefagitator der Truppe ist.

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