Aroniabeeren sind gesund, zu viele sollte man aber nicht essen. Foto: Adobe Stock / Sonya Kamoz

Die herben Aroniabeeren werden als das heimische Superfood gepriesen. Sie enthalten wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Aber das tun andere Beeren auch, sagen Experten.

Stuttgart - Wer schon einmal eine Aroniabeere probiert hat, wird den Geschmack so schnell nicht wieder vergessen: Die dunkelvioletten Früchte, die von ihrer Form an Vogelbeeren erinnern, schmecken so herb, dass sich der Mund zusammenzieht. „Das ist keine Frucht, die man als Frischobst verzehrt, wie etwa Erdbeeren“, sagt Angela Clausen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Stattdessen wird die Beere – ähnlich wie Holunder – unter anderem als Saft, Konfitüre, Pulver oder in getrockneter Form angeboten. Das „Superfood“ soll zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben: etwa das Immunsystem stärken, vor Krebs schützen und den Blutdruck senken. Davon ist laut Verbraucherzentrale nichts wirklich bewiesen. Allerdings haben die Früchte vielversprechende Inhaltsstoffe.

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