Arbeitslose haben das höchste Risiko, unterhalb der Armutsgrenze zu leben. Sie machen 57,9 Prozent aus. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Mit 15,9 Prozent ist die Armutsquote in Deutschland so hoch wie nie seit der Wiedervereinigung. Stuttgart und die Region stehen viel besser da. Doch das könnte sich durch die Corona-Pandemie bald ändern.

Stuttgart - Die bitterste Nachricht ist vielleicht jene: All die Corona-bedingten Auswirkungen – Kurzarbeit, Schließungen, Abbau von Arbeitsplätzen – sind in den Armutsbericht 2020 des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes noch gar nicht eingeflossen. Trotzdem ist die Armutsquote auf einem Rekordhoch. In Deutschland gelten 13,2 Millionen Menschen als arm, das sind 15,9 Prozent der Bevölkerung – ein so hoher Anteil wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

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