Die Berliner Philharmonie wurde 1963 eröffnet. Scharoun brach mit der Tradition der Guckkastenbühne und gruppierte die Zuhörer um die Musiker herum Foto: imago stock&people

Vor 50 Jahren starb der große Architekt Hans Scharoun. Seine Arbeiten erinnern heute daran, worum es bei gut gestalteten Gebäuden eigentlich geht: um die Menschen, die sich darin bewegen und begegnen.

Eines der schönsten Wahrzeichen Berlins ist die strahlend goldene Fassade der Philharmonie am Kemperplatz. Wenn ein Konzert ansteht und die Besucher zum Saal eilen, ragt das Dach des Gebäudes als mächtiges gelbes Zelt in den Abendhimmel, festlich angestrahlt und von weitem sichtbar. Die Konstruktion hat etwas Leichtes, Schwebendes, ja magisch Anziehendes. Und das, obwohl der Bau ein Ort der Hochkultur ist, eine vermeintlich elitäre Kunststätte, die deswegen für viele mit unsichtbaren Hemmschwellen versehen ist.

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