Christian Hübner trägt am Dienstag ein Gerüst mit vier Magnetsonden über einen Acker zwischen Gingen und Süßen. Foto: / Giacinto Carlucci

Zwischen Gingen und Süßen standen vor rund 2000 Jahren in Sichtweite drei Herrenhöfe früher Siedler. Aufschlüsse über die Strukturen der Bauten und ihrer Bewohner erhofft sich die Kreisarchäologie von den Ergebnissen einer Begehung mit modernem Gerät.

Das mittlere Filstal war zu keltischer Zeit offenbar relativ dicht besiedelt. Diese Einschätzung des Kreisarchäologen Reinhard Rademacher untermauern Ergebnisse einer Untersuchung mit dem Magnetometer. Westlich vom heutigen Gingen stand vor mehr als 2000 Jahren eine keltische Viereckschanze. Sie war einer von drei Herrenhöfen, die in spätkeltischer Zeit in Sichtweite zwischen Süßen und Gingen lagen. Zwei Fundstätten wurden schon mit archäologischen Methoden untersucht; vor kurzem war der dritte Herrenhof dran, der einst am Ortsrand des heutigen Gingens lag.

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