Thekla Schlör Foto: oh

Nach drei Jahren an der Spitze der Agentur für Arbeit Göppingen wechselt Thekla Schlör in die Zentrale nach Nürnberg. In den Arbeitsmarktzahlen im Kreis Esslingen im Juli sieht sie trotz Corona positive Zeichen.

Kreis Esslingen - Ein bisschen Wehmut sei dabei, ein bisschen Vorfreude und auch Unsicherheit – so beschreibt Thekla Schlör ihren aktuellen Gefühlsmix. Es geht ihr wie vielen Klienten der Bundesagentur für Arbeit: Ein Stellenwechsel steht an. Ab August ist sie nicht mehr die Leiterin der Agentur Göppingen, die auch den Kreis Esslingen betreut, sondern bemüht sich in der Zentrale der BA in Nürnberg um die Weiterentwicklung der Vermittlung und Beratung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Außerdem wird die Fränkin Mitglied im Bund-/ Länderausschuss, der die Politik berät. Die Stelle wurde ihr angeboten. „Mein erster Impuls war, zu sagen: Nein, eigentlich gefällt mir meine derzeitige Aufgabe gut“, erzählt die 55 -Jährige. Doch dann sei sie ins Grübeln gekommen. Sie sei in einem Alter, in dem sie sich fragen müsse, ob sie noch mal bereit sei, etwas Neues anzufangen. Die neue Stelle verspreche inhaltlich spannende Aufgaben, die gut in ihre berufliche Biografie als Vermittlerin passten – eine Gelegenheit, die wahrscheinlich nicht noch einmal komme. Sie freut sich darauf zu helfen, die Arbeit der BA noch stärker an den Bedürfnissen der Arbeitgeber und -nehmer zu orientieren und ihre Erfahrung einzubringen. Dass sie dabei im Hintergrund arbeitet, stört sie nicht. „Mir ging es nie darum, Karriere zu machen, sondern darum, die Menschen in der schwierigen Zeit der Arbeitslosigkeit zu unterstützen und sie gegebenenfalls auch anzuschieben.“

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