Am Samstag und Sonntag lädt der Esslinger Frühling zum Shoppen, Bummeln und Spielen ein. Zum Schutz der Menschen sind weite Bereiche der Innenstadt abgesperrt.
Viele Besucherinnen und Besucher erwartet die Esslinger Innenstadt an diesem Samstag und Sonntag zum Esslinger Frühling, der geöffnete Geschäfte, Aktionen, Spiele, Gartentage und Märkte verspricht. Mit dem Auto direkt bis zur Ladentür zu fahren, ist aber nicht möglich.
Hintergrund sind neben den zahlreichen Märkten und Aktionen unter freiem Himmel, die ein durchkommen von Pkw ohnehin erschweren oder unmöglich machen, auch Sicherheitsaspekte.
Anreise mit Auto, Bus oder Bahn?
Die Stadt empfiehlt, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Das heißt mit der S-Bahn der Linie 1 oder einem Regionalzug aus umliegenden Orten und der Region oder Linienbussen auch aus den Esslinger Stadtteilen.
Die Parkhäuser seien geöffnet und das Parkleitsystem am Altstadtring zeige die aktuelle Parkhausbelegung an. An der Agnespromenade würden gegenüber der Beblinger Straße Schwerbehindertenparkplätze eingerichtet. Im gesamten Veranstaltungsbereich entfielen aber die oberirdischen, öffentlichen Stellplätze.
Wie ist eine Zufahrt mit Pkw möglich?
Nach Angaben der Stadtverwaltung sind große Teile der Innenstadt für den Autoverkehr am Samstag und Sonntag, 5. und 6. April, jeweils von 10.30 bis 17 Uhr gesperrt. Die Zu- und Abfahrt ist in diesem Zeitraum den Angaben zufolge an drei Stellen möglich: Im Bereich der Abt-Fulrad-Straße sowie der Küferstraße Richtung Ritterstraße und an der Milchstraße Richtung Hafenmarkt. Dort sind mobile Zufahrtssperren im Einsatz, die von einem Ordnerdienst bei Bedarf zur Seite geschoben oder geöffnet werden können.
Anwohnerinnen und Anwohner müssen laut Stadt ihren Bewohnerparkausweis vorzeigen oder anderweitig schlüssig erklären, wohin man fahren möchte. Sie bittet aber darum, nur in wirklich dringlichen Fällen rein- oder rauszufahren, und zwar nur über diese drei Stellen.
Stadt will Sicherheitskonzept verschärfen
Nachdem andernorts Anschläge mit Autos auf öffentliche Veranstaltungen verübt worden waren, plant auch die Stadt Esslingen ein verschärftes Sicherheitskonzept für Veranstaltungen in der Innenstadt. „Wir werden alles dafür tun, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern die bestmögliche Sicherheit bei unseren Veranstaltungen gewährleisten, auch wenn wir wissen, dass es keine 100-prozentige Sicherheit gibt“, betonte Oberbürgermeister Matthias Klopfer bei der Vorstellung kürzlich im Verwaltungsausschuss.
Dazu gehört, dass das bisherige Konzept für die Zufahrt angepasst wird. Vorläufig werden beim Esslinger Frühling an verschiedenen Stellen mobile Systeme aufgestellt. Diese werden angemietet und in den Bereichen Marktplatz, Hafenmarkt und Ritterstraße getestet. „Im zweiten Schritt sollen die mobilen Zufahrtsschutzelemente gekauft werden und so für die verschiedensten Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Die geschätzten Kosten hierfür liegen bei 415 000 Euro“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt weiter. Diese Zufahrtssperren würden der Stadt dann auch in den nächsten Jahren für Feste in den Stadtteilen zur Verfügung stehen.
Künftig feste Zufahrtssperren wie in der Ritterstraße
In den kommenden Jahren würden dann sukzessive feste Zufahrtssperren – wie aktuell in der Ritterstraße – an verschiedenen Zugangspunkten installiert.