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Mit dem neuesten Upgrade beim A6 hat Audi die Messlatte gegenüber Konkurrenzmodellen wie der Mercedes E-Klasse und dem BMW 5er ein Stück höher gehängt.

IngolstadtDass Audi einen hohen Qualitätsanspruch hat, ist längst bekannt. Am deutlichsten wird dieser Anspruch am neuen A6, der wohl elegantesten Limousine im Segment der oberen Mittelklasse – wobei Audi den A6 selbst schon in die Oberklasse einstuft. Es ist die mittlerweile achte Generation, die auf dem Markt ist. Und zwar mit mehr Platz im Innenraum sowie Assistenzsystemen aus der tatsächlichen Oberklasse, wie A7 und A8.

Unter anderem sind dies das nahezu schalterlose Cockpit mit digitalen Instrumenten und zwei großen Touchscreens in der Mittelkonsole. Hinzu kommen die Luftfederung, Allradlenkung und Assistenzsysteme bis hin zum autonomen Parken. Keine Frage: Mit diesem Upgrade beim neuen A6 haben die Ingolstädter die Messlatte gegenüber Konkurrenzmodellen wie Mercedes E-Klasse und BMW 5er wieder ein Stück höher gehängt.

Bei den Motoren hat Audi nicht lange gefackelt: Wo andere in diesem Segment nur noch vier Zylinder anbieten, haben die Ingolstädter immer noch drei Sechszylinder (TDI mit 231 und 286 PS, TSFI mit 340 PS) im Angebot. Alle Aggregate, auch die drei Vierzylinder (TDI mit 163 und 204 PS, TSFI mit 245 PS), gibt es in Verbindung mit einem Mild-Hybrid-System, das den Alltagsverbrauch der Motoren, nach Angaben von Audi um rund 0,7 Liter drückt. Stärker als der konventionelle Anlasser schieben sie den Wagen mit an, verlängern die Start-Stopp-Phasen und sind effizienter beim Rekuperieren. Ein hoher Qualitätsanspruch hat natürlich auch seinen Preis: Mindestens 47 500 Euro sind für den neuen A6 fällig, der dann den Turbodiesel mit 163 PS unter der Haube hat.

Bis zu 39 Fahrerassistenzsysteme sind für den A6 verfügbar. Laut Audi eine ideale Wahl für Vielfahrer, Flottenkunden und Pendler. Die Assistenzsysteme mit verfeinerten Regelmechanismen sorgen für gesteigerten Komfort und zusätzliche Fahrerentlastung. Dazu zählt etwa der Adaptive Fahrassistent, der neben der adaptive cruise control und dem prädiktiven Effizienzassistent auch den Engstellenassistenten umfasst und somit bei der Fahrzeuglängsführung in Baustellen unterstützt.

Ebenso enthalten sind der Stauassistent und der Audi active lane assist, welche mit leichten Lenkeingriffen beim Halten der Fahrspur helfen. Für mehr Sicherheit sorgt der Notfallassistent, der im Notfall unter anderem das Auto zum Stillstand bringt und einen Notruf absetzt. Diese und andere Funktionen sind im Assistenzpaket „Tour“ gebündelt. Die verschiedenen Fahrerassistenzsysteme sind in den drei Paketen „Parken“, „Stadt“ und „Tour“ zusammengefasst. Das Assistenzpaket „Stadt“ enthält unter anderem den neuen Kreuzungsassistent.

Hinter diesen Assistenzsystemen steht ein Hightech-Baustein von Audi: das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät (zFAS). Es errechnet aus der Fusion der Sensordaten permanent ein detailliertes Abbild der Umgebung. In der höchsten Ausbaustufe umfasst das Sensor-Set des A6 bis zu fünf Radarsensoren, fünf Kameras für sichtbares Licht und eine Infrarotkamera für den Nachtsichtassistenten, zwölf Ultraschallsensoren sowie einen Laserscanner – eine weitere Innovation.

Dynamik-Allradlenkung optional

Der A6 kann zwischen 55 und 160 km/h segeln und der Start-Stopp-Bereich kann schon bei 22 km/h beginnen. Beim Verzögern erzeugt der RSG bis zu 12 kW Rekuperationsleistung.

Der Gepäckraum des A6 hat ein Volumen von 530 Litern. Auf Wunsch öffnet und schließt sich die Heckklappe per Fußbewegung elektrisch. Optional ist auch die innovative Dynamik-Allradlenkung aus. Damit fährt sich der A6 nach Angaben von Audi kompakter als ein Mittelklassemodell und so wendig wie kein anderes Modell im Segment.

Der um 30 Millimeter auf nun 4,94 Meter gewachsene A6 wird im Audi-Werk in Neckarsulm gebaut. Ausschließlich für den chinesischen Markt fertigt Audi eine Langversion, den A6L.

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