Markus Braun hat Wirecard gegründet. Foto: AFP/Christof Stache

Markus Braun hat seinen Anwälten zufolge vom kriminellen Treiben in seinem Unternehmen nichts mitbekommen. Glaubhaft ist das nicht, findet Thomas Magenheim.

Wer geglaubt hat, dass bei der spektakulären Pleite des ersten deutschen Dax-Konzerns alles klar ist, reibt sich nun die Augen. Fest steht nur, dass bei Wirecard in bisher unvorstellbarem Ausmaß unter den Augen von Wirtschaftsprüfern, der deutschen Finanzaufsicht und anfangs auch der Staatsanwaltschaft betrogen wurde, bis alles zu spät war. Welches genau die führenden Mitglieder der Verbrecherbande waren, ist allerdings umstritten. Schwer zu glauben ist aber, dass ausgerechnet der Wirecard-Erfinder, Chef und Großaktionär Markus Braun, vom kriminellen Treiben über Jahre gar nichts mitbekommen hat.

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