Danylo Kramarenk muss sich mit vielen Schreiben von Behörden beschäftigen. Foto: Werner Kuhnle

Danylo Kramarenko will nicht kämpfen. Aktuell sucht der 22-Jährige sein Glück im Kreis Ludwigsburg. Er ist einer von vielen jungen Ukrainern, die zur Zeit in Deutschland ankommen.

Keine Menschenseele ist weit und breit zu sehen, kein Laut dringt an diesem Dienstagmorgen aus den vielen Zimmern der Gemeinschaftsunterkunft in der Bietigheimer Farbstraße. Die Atmosphäre ist fast gespenstisch. Auf ein Klopfen hin regt sich aber doch etwas. Der zu diesem Zeitpunkt einzige Bewohner der gesamten Unterkunft kommt aus seinem Zimmer und öffnet die Zugangstür. Der junge Mann ist erleichtert, an diesem eher trostlosen Ort Unterschlupf gefunden zu haben. „Ich fühle mich frei. Es ist hier besser als in der Ukraine“, sagt Danylo Kramarenk.

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