Hinter der Freizeitidylle des Europa-Parks brodelt es, von einem Führungsstil nach „Gutsherrenart“ ist die Rede. Eine Mitarbeiterin spricht über ihre Angst vor Vorgesetzten.
Feuerwerk, eine Gala und ein Zeppelin über dem Freizeitpark – der Europa-Park feierte am vergangenen Wochenende in Rust seinen 50. Geburtstag. Während vor den Kulissen die Prominenz bei einem Fünf-Gänge-Menü feiert, regt sich hinter den Kulissen Kritik an den Arbeitsbedingungen im Freizeitpark. Mehrere Medien, darunter etwa der SWR oder der Schwarzwälder Bote berichteten in den vergangenen Monaten. Auch gegenüber unserer Zeitung äußert sich nun eine Mitarbeiterin über die Arbeitsbedingungen im Park. Sie will aus Sorge um die Konsequenzen lieber anonym bleiben. Wir nennen sie an dieser Stelle Franziska (Name geändert). Weder ihr Alter noch ihre genaue Tätigkeit im Park möchte sie öffentlich machen. „Ich hätte Angst vor den Konsequenzen, wenn herauskommt, wer ich bin“, sagt Franziska.
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