Eine trostlose Weite, unterbrochen durch Gitter, Testzelt und weitere zweifelhafte Blickfänge: der Esslinger Bahnhofsplatz Foto: Roberto Bulgrin

Asphaltwüste ohne Grün, Treffpunkt der Trinker-Szene und Kriminalitätsbrennpunkt: Der Esslinger Bahnhof und sein Umfeld haben keinen guten Ruf. Wissenschaftlerinnen der Universität Tübingen haben jetzt die Finger in die Wunden gelegt.

Modern, aber seelenlos – keine Identität, kein Leben.“ Dieses Zitat aus ihren Experteninterviews bringt für Ines Hohendorf und Ina Hennen, Mitarbeiterinnen der Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement an der Universität Tübingen, die Probleme des Viertels zwischen der Esslinger Schlachthaus-, Martin- und Bahnhofsstraße am besten auf den Punkt. Im Auftrag der Stadt haben die Sozialwissenschaftlerinnen in ihrer Sozialraumanalyse die Probleme des Bahnhofs und seines Umfelds unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten drei Monate lang unter die Lupe genommen: mit Vor-Ort-Begehungen und strukturierten Beobachtungen, Interviews mit Experten, Passanten oder anderweitig Betroffenen und den Sozialstruktur- und Kriminalitätsdaten für das Quartier. Das erste Modul, die Beschreibung der Nutzergruppen, Probleme und Bedarfslagen, haben sie jetzt vorgestellt.

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