Die Riester-Rente gibt es seit 2002. Foto: Imago

Mehrere Anbieter stellen das Neugeschäft ein. Andere ziehen sich aus der Beratung zurück und setzen auf externe Vermittler. Grund ist eine Änderung des Gesetzgebers.

Frankfurt - Das Angebot an Riester-Verträgen wird 2022 weiter schrumpfen. Eine Einstellung des Neugeschäfts plant beispielsweise die R+V, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Wüstenrot & Württembergische will sich künftig auf Wohn-Riester beschränken, also Verträge, mit denen Wohneigentum als Altersvorsorge gefördert wird. Die Stuttgarter Versicherung hat das Riester-Neugeschäft schon im August eingestellt, die Debeka bereits 2020. Laut dem Branchenverband GDV werden „mindestens zehn“ Versicherer im kommenden Jahr noch neue Riester-Verträge anbieten. Vor zehn Jahren waren es viermal so viele.

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