Das erste SUV von Alfa Romeo: Der 2017 eingeführte Stelvio. Foto: FCA Germany AG - FCA Germany AG

Alfa Romeo hat das SUV Stelvio und auch die Sportlimousine Giulia überarbeitet. So erfüllen jetzt alle Motoren der beiden Baureihen die besonders strenge Emissionsnorm Euro 6D-Temp.

EsslingenAlfa Romeo bringt seine besten Pferde im Stall auf Trab: Zum Modelljahr 2019 wurden sowohl das SUV Stelvio als auch die Sportlimousine Giulia überarbeitet. So erfüllen jetzt alle Motoren der beiden Baureihen – jeweils drei Turbobenziner und Turbodiesel – die besonders strenge Emissionsnorm Euro 6D-Temp.

Die Leistung der beiden Einsteigervarianten des 2,2-Liter-Turbodiesels wurde für beide Modelle um einige PS angehoben und die Serienausstattung bei fast allen Modellversionen erweitert. Die drei Benziner sowohl für den Stelvio als auch für die Giulia leisten 200, 280 und 510 (!) PS und die Dieselmotoren sind mit 160, 190 und 210 Pferdestärken angegeben.

Der große Hoffnungsträger der Marke ist der 2017 eingeführte Stelvio. Das erste SUV in der über 100-jährigen Historie von Alfa Romeo ist ab sofort mit zwei neuen Ausstattungslinien und überarbeiteten Motoren erhältlich. Der Einstiegspreis beträgt 44 000 Euro. Eine zusätzliche Option ist nun die sogenannte „Hands Free“-Heckklappe, die öffnet, in dem ein optischer Sensor im hinteren Stoßfänger aktiviert wird, zum Beispiel durch eine Fußbewegung.

Schon in der Basisversion ist der 4,69 Meter lange Stelvio umfangreich ausgestattet. Serienmäßig sind unter anderem sechs Airbags, das Integrierte Bremssystem (IBS), Kollisionswarnsystem (FCW), Spurhalteassistent (LDW), Zweizonen-Klimaautomatik, das Infotainmentsystem mit 6,5-Zoll-Monitor (16,5 Zentimeter) und Steuerung über einen Drehknopf (Rotary Pad), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Regen- und Lichtsensor, Geschwindigkeitsregelanlage (Cruise Control), die elektrisch öffnende Heckklappe, elektrisch anklappbare Außenspiegel sowie der Motorstart-Knopf am Lenkrad an Bord. Auch die Fahrdynamikregelung mit drei Programmen gehört zur Serienausstattung.

Großes Ladevolumen

Die Benzin- beziehungsweise Diesel-Basisversion des Alfa Romeo Stelvio steht im Modelljahr 2019 mit dem 2,0-Liter-Turbobenziner 147 kW (200 PS) und einer neuen Leistungsvariante des 2,2-Liter-Turbodiesel zur Wahl, die nun 118 kW (160 PS) produziert.

Der Kofferraum des Stelvio ist üppig: Das Volumen von 525 Litern kann nach Umklappen der Rücksitzlehnen auf 1600 Liter erweitert werden. Ideal für den Transport langer Gegenstände, etwa Skier, ist, dass auch nur der mittlere Sitz umgelegt werden kann.

Gleich acht Ausstattungsvarianten stehen nun für die viertürige, 4,64 Meter lange Sportlimousine Giulia (ab 37 000 Euro) zur Wahl. Neu sind die Versionen Lusso, B-Tech und Veloche Ti. Alle sind jetzt serienmäßig mit dem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert. Wie beim Stelvio steht auch bei der Giulia die Basisversion mit dem 2,0-Liter-Turbobenziner 147 kW (200 PS) und der neuen Leistungsvariante des 2,2-Liter-Turbodiesel 118 kW (160 PS) zur Wahl. Zur Serienausstattung gehören unter anderem sechs Airbags, das Integrierte Bremssystem (IBS), das durch die Verknüpfung mechanischer Komponenten und elektronischer Regelsysteme für noch kürzere Bremswege sorgt, und eine Fahrdynamikregelung, die ebenfalls drei Programme zur Verfügung stellt. Wie beim Stelvio ist auch hier die Serienausstattung umfangreich, beziehungsweise wurde um Parksensoren hinten und Lüftungsdüsen hinten erweitert.

Alfa Romeo ist bekanntlich eine Marke des Fiat-Chrysler-Konzerns (Kürzel: FCA). Seit der langjährige Chef Sergio Marchionne vor einem Jahr verstarb, verdichteten sich die Gerüchte einer Übernahme des italienisch-amerikanischen Konzerns. Marchionne selbst war immer offen für Fusionen oder Kooperationen. Renault und PSA (Peugeot/Citroen/Opel) bekundeten zuletzt Interesse an FCA. Dem schob jetzt FCA-Großaktionär Exor erst mal einen Riegel vor, wie das Handelsblatt berichtete. Die Holding bekenne sich zu FCA und wolle an dessen glänzenden, profitablen Zukunft teilhaben. Exor ist mit 29 Prozent der größte FCA-Anteilseigner.

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