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Die Leitung der Göppinger Alb-Fils-Klinik reagiert auf Beschwerden von Patienten und erklärt selbstkritisch, warum es im Neubau an manchen Stellen nicht rund lief oder läuft.

Wir sind selbstkritisch genug, um zu sehen, dass es noch nicht rund läuft“, sagt Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer des Alb-Fils-Klinikums. Er räumt ein, dass sich die Beschwerden nach dem Umzug vom Alt- in den Neubau gehäuft haben und liefert auch direkt die Erklärung: „2500 Mitarbeiter haben einen neuen Arbeitsplatz. Wir müssen da die klinische Routine neu entwickeln.“ Brigitte Käser, Pflegedirektorin des Alb-Fils-Klinikums, stimmt zu: „Wir haben vorher die Prozesse durchgespielt. Die Realität sieht aber anders aus. Man muss jeden Handgriff neu denken und die gewohnte Routine durchbrechen.“ Auch Teams hätten sich neu finden müssen. Mittlerweile habe sich vieles eingespielt, aber noch nicht überall. Erfahrungen anderer Krankenhäuser zeigten, dass es eineinhalb bis zwei Jahre dauern könne, bis die neuen Abläufe sitzen, ergänzt Hüttner.

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