40 Feuerwehrleute waren vor Ort. Foto: SDMG

Bei einem Einsatz in einer Chemie-Firma in der Rudolf-Diesel-Straße in Böblingen war die Feuerwehr vor Ort gefragt. Eine verletzte Person wurde ins Krankenhaus gebracht.

Eine Feuerlöschanlage hat am Montagvormittag in Böblingen einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften ausgelöst. Wie die Feuerwehr mitteilt, hatte die Anlage in der Halle einer Chemiefabrik um kurz vor 10 Uhr spontan Kohlendioxid abgeblasen, wodurch ein Mitarbeiter verletzt wurde. Der Feuerwehr zufolge wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Warum die Löschanlage angesprungen war, ist noch unklar. Ob ein Feuer die Anlage in Gang setzte oder ob ein technischer Defekt zum Austritt des Kohlendioxids führte, vermochte am Montag noch niemand zu sagen. „Es war aber kein Chemieunfall, es sind auch keine anderen Stoffe ausgetreten“, sagte ein Mitglied der Geschäftsleitung des Unternehmens, das unter anderem Korrosionsschutz für Autos herstellt. Nachdem die Rettungskräfte den Verletzten geborgen hatten, bestand die weitere Aufgabe der Feuerwehr darin, die betroffene Halle zu belüften und zu kontrollieren.

Ein Verletzter musste geborgen werden

Die Feuerwehren aus Böblingen und Sindelfingen waren mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort, zudem der Rettungsdienst und der Rotkreuz-Ortsverein Böblingen sowie die Polizei. Für die Dauer des Einsatzes musste die Rudolf-Diesel-Straße voll gesperrt werden, nach etwa viereinhalb Stunden konnten die Wehren wieder abrücken.