Syrische Zivilisten kehren in ihre Dörfer in Deir Hafer zurück. Die syrische Armee hat nach eigenen Angaben die Kontrolle über wichtige Orte nahe der nordsyrischen Stadt Aleppo von kurdischen Kräften übernommen. Foto: Moawia Atrash/dpa

Syriens Übergangspräsident al-Scharaa besucht Deutschland. Seine Kritiker fordern „Haftbefehl statt Empfang im Kanzleramt“. Um welche Themen es gehen dürfte.

Deutschland ist für das neue Syrien einer der wichtigsten Staaten in Europa: Das ist die Botschaft, die Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa am Montag bei seinem Antrittsbesuch in der Bundesrepublik überbringen will. Scharaa will bei Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier um Unterstützung für den Wiederaufbau seines Landes nach 14 Jahren Bürgerkrieg werben. Auch die Bundesregierung will etwas von Scharaa: Hilfe bei der Rückführung syrischer Flüchtlinge aus Deutschland. Der rote Teppich für den Ex-Terroristen verärgert Scharaas Kritiker in der Bundesrepublik.

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