Im Sommer 2020 waren die Respektlotsinnen und -lotsen schon im Inselbad Stuttgart-Untertürkheim unterwegs. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Mit Videospots und Respektlotsen im öffentlichen Raum will die Abteilung Integrationspolitik für mehr Respekt im täglichen Miteinander werben.

Stuttgart - Am 28. März beginnt in Stuttgart eine Aktionswoche für mehr Respekt im Alltag: Bei der Kampagne #Respekt0711 veröffentlicht die Stadt jeden Tag bis zum Karsamstag einen Videospot in den sozialen Medien. Darin werben verschiedene Berufsgruppen für mehr Respekt im täglichen Miteinander: zum Beispiel Polizeibeamte, Lehrkräfte und Mitarbeitende im öffentlichen Dienst, die oft Anfeindungen ausgesetzt sind. Die Spots werden im Laufe der Woche im Netz unter www.stuttgart.de/respekt zu finden sein.

Ehrenamtliche sollen mit Bürgern diskutieren

Außerdem schickt die Stadt ehrenamtliche Respektlotsinnen und -lotsen an verschiedene Orte im öffentlichen Raum, um mit Bürgerinnen und Bürgern über das Thema zu sprechen. „Das sind 20 junge Menschen zwischen 18 und rund 30 Jahren mit ganz unterschiedlichen Hintergründen“, erklärt Ayse Özbabacan, die Projektkoordinatorin. Insgesamt seien in der Gruppe neun oder zehn Sprachen vertreten, sie sei „kunterbunt“ gemischt. Anzutreffen sind die Lotsen am Freitag von 17 Uhr an am Feuersee. Während der Woche werden sie zudem am Killesberg und am Max-Eyth-See unterwegs sein.

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