Foto: dpa (Symbolbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - Ein bundesweites Aktionsbündnis fordert das Ende der Fuchsjagd in Deutschland. Unter den 27 Organisationen befindet sich auch der Verein „Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Württemberg“. Nach Ansicht der Tierschützer gibt es „keinen stichhaltigen Grund“ dafür, dass der Rotfuchs ganzjährig bejagt wird.
In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Organisationen die Abschaffung der Fuchsjagd. Ihren Angaben zufolge werden etwa eine halbe Million Füchse jedes Jahr in Deutschland getötet. Dabei kämen auch besonders grausame Jagdarten wie die Bau- oder die Fallenjagd zum Einsatz, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.
Die Tierschützer verweisen auf das Nachbarland Luxemburg, wo seit 2015 der Fuchs ganzjährig geschont wird. „Von einer im Vorfeld von Jagdorganisationen heraufbeschworenen zügellosen Vermehrung der Füchse gibt es keine Spur“, schreiben die Tierschützer. Entsprechend habe weder die Anzahl von Hasen oder Fasanen abgenommen, noch seien Probleme mit Wildtierkrankheiten aufgetreten.

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